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Hitzewallungen und schlechter Schlaf in den Wechseljahren – was die Ernährung beitragen kann

vor 5 Tagen
1 Min. Lesezeit

Plötzlich wird dir heiß, das Herz klopft, und nachts liegst du wach. Viele Frauen erleben das in den Wechseljahren und fragen sich: Kann ich über die Ernährung etwas tun? Die ehrliche Antwort: Ernährung ist kein Wundermittel, aber ein wichtiger Baustein, der bei vielen Frauen die Beschwerden spürbar beeinflusst.

Individuelle Trigger erkennen

Was Hitzewallungen auslöst, ist von Frau zu Frau verschieden. Häufig genannte Auslöser sind:

  • Alkohol: Er weitet die Gefäße und stört zusätzlich den Schlaf.

  • Koffein und sehr heiße Getränke: Manche Frauen reagieren darauf mit einer Wallung.

  • Scharfe Gewürze und große, schwere Mahlzeiten: besonders am Abend.

Ein kurzes Trigger-Tagebuch über 2 bis 3 Wochen zeigt dir, was bei dir tatsächlich eine Rolle spielt. Du musst nicht alles streichen, sondern nur das, was dir nicht guttut.

Blutzucker stabil halten

Starke Blutzuckerschwankungen können Heißhunger, Unruhe und Schweißausbrüche verstärken. Regelmäßige Mahlzeiten mit Eiweiß, Ballaststoffen und gesunden Fetten helfen, den Blutzucker auszugleichen.

Pflanzliche Östrogene und Nahrungsergänzung

Sojaprodukte und Leinsamen enthalten Phytoöstrogene. Die Studienlage ist uneinheitlich: Manche Frauen berichten von einer leichten Linderung, bei anderen zeigt sich kein Effekt. Mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Traubensilberkerze solltest du vorsichtig sein und sie vorher ärztlich besprechen.

Für bessere Nächte

  • Das Abendessen 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen beenden

  • Abends eher leicht und eiweißbetont essen

  • Alkohol am Abend weglassen oder deutlich reduzieren

Wichtig: Bei starken Beschwerden lohnt sich immer das Gespräch mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt. Es gibt wirksame medizinische Optionen, und Ernährung kann diese gut ergänzen.

 
 
 

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