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Süßstoffe im Test – welche Alternativen wirklich sinnvoll sind

Süßstoffe und Zuckeralternativen werden häufig eingesetzt, um Lebensmittel zu süßen, ohne die Kalorienaufnahme zu erhöhen. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Stoffe deutlich in ihrer Wirkung, ihrem Geschmack und ihrer Verträglichkeit. Grundsätzlich lassen sich Süßungsmittel in zwei Gruppen einteilen: Süßstoffe wie Aspartam, Sucralose oder Saccharin, die nahezu keine Energie liefern, und Zuckeraustauschstoffe wie Erythrit oder Xylit, die zwar Kalorien enthalten, aber den Blutzuckerspiegel kaum beeinflussen.


Süßstoffe wie Aspartam, Stevia oder Sucralose besitzen eine sehr hohe Süßkraft und werden in kleinen Mengen eingesetzt. Sie sind streng reguliert und gelten innerhalb der zugelassenen Höchstmengen als sicher. Aspartam zeichnet sich durch eine dem Zucker ähnliche Süße aus, während Stevia einen leicht bitteren Nachgeschmack haben kann. Sucralose ist geschmacksneutral und hitzestabil. Alle drei können dazu beitragen, den Zuckerkonsum zu reduzieren, ohne den Energiegehalt eines Produkts zu erhöhen. Dennoch ist zu beachten, dass sehr süße Lebensmittel das Geschmacksempfinden beeinflussen und das Bedürfnis nach Süßem insgesamt fördern können.


Zuckeraustauschstoffe wie Erythrit und Xylit sind in der Küche vielseitig einsetzbar. Erythrit ist nahezu kalorienfrei und wird gut vertragen, kann jedoch bei empfindlichen Personen in großen Mengen zu Verdauungsbeschwerden führen. Xylit liefert etwas Energie, beeinflusst den Blutzuckerspiegel aber nur minimal und ist aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung im Mundraum besonders für Kaugummis geeignet. Beide eignen sich gut für selbstgemachte Backwaren und Desserts.


Ob Süßstoffe eine sinnvolle Alternative zu Zucker darstellen, hängt vor allem vom Ziel ab. Wer seinen Zuckerkonsum reduzieren und die Energieaufnahme senken möchte, kann von ihnen profitieren. Die beste Strategie ist dennoch eine insgesamt weniger süße Ernährung. Süßstoffe sollten daher eher als gelegentliches Hilfsmittel genutzt werden, nicht als dauerhafte Ersatzstrategie.

 
 
 

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