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Warum viele Frauen zu wenig Eiweiß essen – und was das für Energie, Gewicht und Hormone bedeutet

Eiweiß spielt eine zentrale Rolle für zahlreiche Prozesse im Körper, dennoch nehmen viele Frauen im Alltag zu geringe Mengen auf. Häufig liegt der Fokus auf Kalorien, Fett oder Kohlenhydraten, während der Eiweißbedarf unterschätzt wird. Dabei ist Protein essenziell für den Erhalt der Muskelmasse, die Regulation des Appetits, den Hormonstoffwechsel und eine stabile Energieversorgung. Gerade Frauen mit einem aktiven Alltag, hormonellen Beschwerden oder dem Wunsch nach Gewichtsregulation profitieren von einer ausreichenden Eiweißzufuhr.


Ein dauerhaft niedriger Eiweißkonsum kann dazu führen, dass die Sättigung nach Mahlzeiten geringer ausfällt und der Blutzuckerspiegel schneller schwankt. Viele Frauen berichten in diesem Zusammenhang über häufigen Hunger, Heißhungerattacken oder das Gefühl, trotz regelmäßiger Mahlzeiten nicht richtig satt zu werden. Auch der Muskelabbau kann begünstigt werden, insbesondere bei geringer Energiezufuhr oder zunehmendem Alter. Da Muskelmasse jedoch einen wesentlichen Einfluss auf den Grundumsatz hat, kann dies langfristig die Gewichtsstabilität erschweren.


Darüber hinaus spielt Eiweiß eine wichtige Rolle im hormonellen Gleichgewicht. Zahlreiche Hormone, Enzyme und Botenstoffe bestehen aus Aminosäuren, den Bausteinen des Proteins. In Phasen erhöhter Belastung, etwa bei Stress, in den Wechseljahren oder bei regelmäßiger körperlicher Aktivität, steigt der Bedarf zusätzlich. Wird dieser nicht gedeckt, kann sich dies unter anderem in verminderter Leistungsfähigkeit, langsamer Regeneration oder erhöhter Infektanfälligkeit zeigen.


Eine ausreichende Eiweißzufuhr lässt sich gut über den Tag verteilen. Tierische Quellen wie Milchprodukte, Eier, Fisch oder Fleisch liefern hochwertiges Protein, ebenso pflanzliche Quellen wie Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Nüsse und Samen. Entscheidend ist weniger eine einzelne eiweißreiche Mahlzeit als eine gleichmäßige Versorgung über den Tag hinweg. Für viele Frauen kann bereits eine bewusstere Integration von Eiweiß in Frühstück und Snacks einen spürbaren Unterschied im Alltag machen.

 
 
 

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